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Unsere Schularten

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ESS-News

Paris, Versailles und die Seine: Klassenfahrt mit besonderen Umständen

Paris ist immer eine Reise wert - selbst dann, wenn nicht alles nach Plan läuft. Das zweite Jahr des Berufskollegs Pflege erlebte bei seiner Klassenfahrt in die französische Hauptstadt jedenfalls einige aufregende Tage. Krawalle, brennende Autos und eine abendliche Ausgangssperre sorgten zwar für besondere Rahmenbedingungen, die gute Stimmung ließ sich die Gruppe davon aber nicht nehmen.

Bei einer Stadtführung ging es zunächst auf Entdeckungstour durch Paris. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler viele berühmte Orte nicht nur aus Reiseführern oder sozialen Medien, sondern endlich einmal hautnah erleben. Besonders beliebt war dabei der Eiffel-Turm. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Versailles, wo die prachtvollen Räume des Schlosses einen Eindruck davon vermittelten, wie die französischen Könige einst residierten und wo der Erste Weltkrieg mit dem Versailler Vertrag ein Ende fand.

Natürlich durfte auch die Seine nicht fehlen: Bei einer Bootsfahrt zeigte sich Paris noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive – mit zahlreichen bekannten Sehenswürdigkeiten entlang des Ufers.

Zwischen großstädtischem Trubel, französischem Flair und gemeinsam verbrachter Zeit blieb vor allem eines hängen: Paris kann turbulent sein – und gerade deshalb unvergesslich.

Lieder gegen das Vergessen - die Band „Grenzgänger“ zu Gast an der ESS

Geschichte kann man lesen – man kann sie aber auch hören. Einen ganz besonderen Zugang zur Zeit des Nationalsozialismus eröffnete die Band „Die Grenzgänger“ bei ihrem Auftritt an der ESS im Rahmen der demokratischen Schulentwicklung.

Mit Gitarre, Akkordeon, Cello und Gesang präsentierten die Profi-Musiker Lieder, die während der NS-Zeit in Konzentrationslagern entstanden oder im Widerstand gegen die Nationalsozialisten gesungen wurden. Virtuos und eindringlich interpretiert, erzählten sie von Angst und Verfolgung, aber auch von Mut, Hoffnung, Zusammenhalt und dem Willen, sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen. In der vollbesetzten Aula beeindruckten sie damit Schülerinnen und Schüler aus ganz verschiedenen Schularten.

Gerade die Verbindung von Musik und den Geschichten hinter den Liedern machte Geschichte auf eine andere Weise erfahrbar, als es Schulbuchtexte allein vermögen. Die Stimmen von Menschen, deren Alltag von Unterdrückung und Verfolgung geprägt war, rückten plötzlich erstaunlich nahe.

Ein ungewöhnlicher und eindrucksvoller Einblick in die Lebenswirklichkeit während des Nationalsozialismus – und zugleich eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Demokratie und Freiheit auch heute zu schützen.

Zwischen Illusion und Fake News - Berufskollegs im 3D-TrickArt-Museum in Heidelberg

Einmal auf einem fliegenden Teppich durch die Lüfte schweben, einem wilden Tier ganz nah kommen oder plötzlich selbst Teil eines Kunstwerks sein? Beim Besuch des 3D-TrickArt-Museums in Heidelberg konnten die Schülerinnen und Schüler der zweiten Jahre unserer Berufskollegs in der ersten Schulwoche genau das ausprobieren.

Die großformatigen 3D-Gemälde eines japanischen Künstlers sind nämlich nicht nur zum Anschauen gedacht: Erst durch die richtige Perspektive und die Kamera des eigenen Handys entstehen verblüffend realistische Szenen. Mit etwas Kreativität und Körpereinsatz wurden die Schülerinnen und Schüler so selbst Teil der Kunstwerke – und konnten am Ende jede Menge witzige und ungewöhnliche Schnappschüsse mit nach Hause nehmen.

Dass Bilder allerdings nicht nur unterhalten, sondern uns auch ganz schön täuschen können, zeigte ein Film zum Thema Fake News. Dabei wurde deutlich, wie einfach Bilder verändert, aus dem Zusammenhang gerissen oder gezielt eingesetzt werden können, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

So verband der Ausflug Spaß und Kreativität mit einer wichtigen Erkenntnis: Nicht alles, was auf den ersten Blick echt aussieht, ist es auch.

Abschlussfeier der generalistischen Pflegeausbildung – Viele Wege, ein Ziel

 

Im Rahmen der Abschlussfeier der Klasse 3BFP3 blickten die Absolventinnen und Absolventen der generalistischen Pflegeausbildung gemeinsam auf drei intensive Ausbildungsjahre zurück. In ihren Abschlussworten machten sie deutlich, dass der Weg zum Berufsabschluss weit mehr bedeutete als das Erlernen fachlicher Inhalte. Anspruchsvolle Praxiseinsätze, Prüfungen und persönliche Herausforderungen haben sie wachsen lassen und ihre berufliche sowie persönliche Entwicklung geprägt.

Besonders hoben die Absolventinnen und Absolventen die Vielfalt ihrer Klasse hervor. Unterschiedliche Herkunft, Kulturen und Lebenswege seien zu einer Stärke geworden. Durch gegenseitigen Respekt, Zusammenarbeit und den gemeinsamen Wunsch, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen, sei aus vielen individuellen Geschichten eine starke Gemeinschaft entstanden.

Die Ausbildung habe ihnen nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch gezeigt, wie wichtig Teamarbeit, Kommunikation und der konstruktive Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven sind. Mit jeder praktischen Erfahrung sei aus anfänglicher Unsicherheit mehr Kompetenz und Selbstvertrauen entstanden. 

Zum Abschluss betonten die neuen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, dass sie ihren Beruf als verantwortungsvolle Aufgabe verstehen. Mit ihrem erworbenen Wissen, ihren Erfahrungen und einer professionellen Haltung seien sie nun bereit, Menschen in wichtigen Lebenssituationen kompetent zu begleiten.

Mit ihrem Abschluss beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt - verbunden mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten.

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